Ziele und Mission

Hilfe zur Selbsthilfe.

Pro Namibian Children e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht benachteiligte Kinder im Alter von 6-15 Jahren im besonders armen Süden Namibias Zugang zu einer schulischen Ausbildung zu ermöglichen und Kinder auf die Herausforderungen eines selbstbestimmten Lebens vorzubereiten. Bildung, Sozialkompetenz und Persönlichkeitsstärke sowie landwirtschaftliche- und handwerkliche Fähigkeiten bilden dabei die Grundlage für ein chancenreiches Leben in Namibia.

Bildung zu ermöglichen bedeutet in Namibia vor allem auch die Kinder zuverlässig dorthin zu holen, wo Bildung erfahren werden kann. Aufgrund der lokalen Infrastruktur, ist die ganzjährige Unterbringung, Organisation regelmäßiger Heimfahrten, sowie die liebevolle tägliche Versorgung und Betreuung der Kinder ein wesentlicher Bestandteil unserer Projektarbeit.

Omomas ist ein Ort des Lernens für das Leben. Hier werden die Kinder liebevoll von unseren Aunties und Volunteers begleitet, erlernen die Grundlagen der täglichen Hygiene, erhalten eine ausgewogene Ernährung, werden bei den Hausaufgaben betreut und erfahren in verständlichen Trainings, wie man in der Gemeinschaft friedvoll zusammenlebt und mit wichtigen Themen wie z.B. HIV umgeht. Darüber hinaus erlangen sie praktische Fähigkeiten, wie man z.B. kocht, backt oder näht. Freie Zeit für Spiel, Sport und Spaß runden den kindgerechten Tagesablauf ab.

Im Sinne unseres Leitgedankens „Hilfe zur Selbsthilfe“ liegt uns sehr viel daran den Kindern sowie dem Lehr- und Erziehungspersonal vor Ort lebensnahes Wissen zu vermitteln und Fähigkeiten anzueignen, welche die Selbstständigkeit der Menschen und des Projektes nachhaltig fördern. Hierzu zählen neben dem Gärtnern auch das effektive Verwerten der Ernte, das Kochen und Backen. Ebenso wichtig sind uns die Hygiene, Gesundheitsprophylaxe und kontinuierliche Instandhaltung des Omomas Care Centers.

Um unsere Ziele nachhaltig zu erreichen, bringen wir uns persönlich und unmittelbar als ehrenamtlicher Vorstand in die Projekte ein, fördern die Einbindung der Gemeinde vor Ort und arbeiten eng mit Schulministerium und dem Sozialministerium zusammen. Verantwortung, gegenseitiger Respekt, Transparenz und eine kontinuierliche Projektkontrolle sind die Basis damit eine liebevolle und vertrauenswürdige Zuwendung für die Kinder und Jugendlichen realisiert werden kann.