Anti Aggression

 

Anna Marre arbeitet aktuell in Omomas an ihrer Bachelor-Arbeit zum Thema „Grenzen setzen - Grenzen akzeptieren“ mit dem Hintergrund der Gewalt und Grenzüberschreitung. Eine gründliche Recherche in den Bereichen Schule, Schlafräume, Outdoor und Essen ergab, dass auch in Omomas ein großer Bedarf besteht, da oft und schnell impulsive physische Gewalt auftritt. Dann wird geschlagen, getreten und Steine fliegen.
Nun werden konkrete Abstellmaßnahmen ausprobiert. Konkrete Erfolge gibt es bereits im Essenssaal, wo die Volunteers das „Leadership Prinzip“ erfolgreich eingeführt haben. Ein Leader pro Tisch sorgt dafür, dass die Kids an seinem (ihrem) Tisch die Regeln befolgen. Als Belohnung gibt es Anerkennung und am Wochenende eine kleine Belohnung (meist etwas Süßes). Alle Tische wurden erfolgreich umgesetzt. Traditionell leider beliebte Methoden für die Bestrafung bei Missachten der Regeln sind das Schlagen und Essen wegnehmen. Die Freiwilligen konnten hier erfolgreich einführen dass andere Konsequenzen gezogen werden. Schließlich ist es ein Paradoxon mit Gewalt auf Gewalt zu reagieren.  Gut funktioniert das Herausziehen aus dem Konflikt, kurzfristig isolieren und die missachtete Regel abschreiben lassen. Was meint ihr, wie sollte

 

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